hoch
Laut GrippeWeb-Schätzung kamen in KW 40/2026 (28.09. bis 04.10.2026) rund 6.642 neue Atemwegserkrankungen auf 100.000 Einwohner. Die Enden der Skala sind der niedrigste und der höchste Wochenmedian seit Beginn der Reihe.
Jedes Virus wird nur an seinem eigenen Verlauf der letzten zwei Jahre gemessen.
mittel, steigend
Messwert vom 30.09.2026 (vor 12 Tagen): 39.202 Genkopien pro Liter. Verlauf anzeigen
niedrig, stabil
Messwert vom 30.09.2026 (vor 12 Tagen): 3.927 Genkopien pro Liter. Verlauf anzeigen
niedrig, stabil
Messwert vom 30.09.2026 (vor 12 Tagen): 1.462 Genkopien pro Liter. Verlauf anzeigen
Die Angabe oben nennt den Tag der jüngsten Messung, die in die Auswertung eingeht. Bei AMELAG ist das der letzte Wochenwert, bei GrippeWeb das Ende der zuletzt erfassten Kalenderwoche. Fallen beide auf verschiedene Tage, zählt der spätere.
Zwischen Probenahme und Veröffentlichung können laut RKI bis zu zwei Wochen vergehen. Die jüngsten Wochen werden zudem durch Nachmeldungen noch angepasst.
Jede Skala läuft von grün über gelb nach rot. Der Marker zeigt, wo der aktuelle Wert im Vergleich zu früheren Werten liegt, und das Wort darüber fasst diese Position in drei Stufen zusammen. Die oberste Skala beschreibt, wie viele Menschen in Deutschland derzeit Atemwegsbeschwerden melden. Die Skalen darunter zeigen, wie viel Erbgut eines bestimmten Virus im Abwasser steckt.
Die Einstufung ist eine eigene Berechnung auf Basis öffentlicher RKI-Daten. Vergleichszeitraum, Schwellen, Trendgrenze und Verschiebung sind Festlegungen dieser Seite und keine Vorgaben des RKI.
Bei GrippeWeb geben freiwillige Teilnehmende jede Woche an, ob sie neu Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber hatten. Daraus schätzt das RKI, wie viele akute Atemwegserkrankungen pro Woche auf 100.000 Einwohner kommen. Wir verwenden die Schätzung für ganz Deutschland und alle Altersgruppen.
Als Maßstab dient jede Kalenderwoche für sich: Wir bilden den Median ihrer Werte über alle Jahre. Der kleinste dieser Wochenmediane bildet das grüne, der größte das rote Ende der Skala. Der aktuelle Wert wird dazwischen eingeordnet.
Erfasst sind alle akuten Atemwegsinfekte, nicht nur die drei Viren aus dem Abwasser. Das RKI nennt in seinen ARE-Berichten je nach Jahreszeit vor allem Rhinoviren, daneben Influenza, RSV und SARS-CoV-2 als Ursachen. Die Skala kann deshalb ausschlagen, ohne dass im Abwasser etwas auffällt.
Teilnehmende Kläranlagen entnehmen Proben aus dem Rohabwasser, Labore messen darin Erbgutfragmente der Viren. Das RKI fasst die Werte zu einer bundesweiten Wochenkurve zusammen, gewichtet nach den angeschlossenen Einwohnern. Wir verwenden die Kurven für SARS-CoV-2, für Influenza A und B zusammen und für die gemeinsame Messung von RSV A und B.
Die Wochenwerte glätten wir leicht: Der Wert einer Woche geht doppelt in den Mittelwert ein, die Werte der Vorwoche und der Folgewoche je einfach. Am Rand der Reihe fehlt ein Nachbar, dort rechnen wir mit den vorhandenen.
Verglichen wird mit den letzten zwei Jahren. Wir ordnen alle geglätteten Werte dieser Zeit und markieren die Grenze, unter der die niedrigsten zehn Prozent liegen (grün), sowie die Grenze, über der die höchsten zehn Prozent liegen (rot). Dazwischen verläuft die Skala gleichmäßig, noch extremere Werte stehen am Rand. Der Marker zeigt also, wie hoch ein Virus im Vergleich zu seiner eigenen jüngeren Geschichte liegt. Die Viren untereinander lassen sich damit nicht vergleichen.
Der Pfeil beruht auf den letzten beiden ungeglätteten Messwerten. Ändern sie sich um höchstens ein Zehntel, zeigt er waagerecht, sonst nach oben oder unten.
Messwerte erreichen uns mit Verzögerung. Damit die Anzeige nicht hinterherhinkt, schieben wir den Marker bei steigendem Trend ein Stück nach rechts und bei fallendem nach links. Pro Tag Alter des letzten Messwerts sind das gut 0,3 Punkte auf der Skala von 0 bis 100, höchstens fünf Punkte, erreicht nach 14 Tagen. Diese Verschiebung beeinflusst nur Farbe und Wort. Die dargestellten Messwerte und Kurven ändern sich dadurch nicht.
Wir teilen die Skala in drei gleich breite Abschnitte. Diese Drittelung haben wir selbst festgelegt.
Abwasserwerte verraten nicht, wie schwer Erkrankungen verlaufen oder wie stark das Gesundheitssystem belastet ist. Sie lassen sich auch nicht in Erkrankungszahlen umrechnen und sagen nichts über dein persönliches Ansteckungsrisiko. Abwasserdaten und GrippeWeb stammen aus verschiedenen Messsystemen. Wir zeigen sie nebeneinander und verrechnen sie nicht. Durch Nachmeldungen kann sich die Einstufung der jüngsten Wochen nachträglich ändern.
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